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Gehen Sie ran? Oder lieber nicht?

Nach einer Studie der Bertelsmann Stiftung aus 2015 ist der 2. häufigste Grund warum eine Firma nicht beauftragt wurde, mangelnde Erreichbarkeit.

Das Beste daran ist, die meisten Firmen wissen nicht einmal, dass Ihnen ein Auftrag durch die Lappen gegangen ist. Sie haben den Anruf garnicht erst angenommen, dem Kunden die E-Mail erst viele tage später beantwortet oder das Telefonat damit beendet: "Können Sie mir das nochmal in einer E-Mail mitteilen? Ich bin gerade unterwegs."

Sind wir mal ehrlich, wenn man sein Anliegen telefonisch erledigen möchte, möchte man doch keine E-Mail schreiben, oder?

An einem Beispiel möchten wir Ihnen verdeutlichen, dass Sie immer ins Fettnäpfchen treten - egal ob Sie ans Telefon gehen oder nicht.

Sie sind mit einer Seniorin, die bereits Ihre Kundin ist, unterwegs und Ihr Handy klingelt. Gehen Sie ran? Oder lieber nicht? Egal wie Sie sich entscheiden, auf den Erfolg Ihrer Selbstständigkeit gesehen, ist beides falsch. Auf der einen Seite verärgern Sie die Kundin, mit der Sie unterwegs sind. Auf der anderen Seite den Anrufer. Doch damit nicht genug, die meisten Senioren haben keine Anruferkennung und wenn Sie glauben, dass es Anrufbeantworter etwas nützt, weit gefehlt. Nur jeder zehnte Anrufer hinterlässt eine Nachricht. Selbst wenn Sie eine Rückrufnummer haben, kann sich das Anliegen schon erledigt haben oder nach zwei Wochen und vielen Anrufen haben Sie immer noch niemanden erreicht.

Fazit: In Ihrer täglichen Arbeit sitzen Sie nicht neben dem Telefon und warten auf eingehende Anrufe, sondern sind mit Ihren Senioren unterwegs zum Arzt, beim Einkaufen, helfen gerade die Wohnung auf Vordermann zu bringen oder genießen ein interessantes Gespräch. Das Kundentelefon der SeniorenLebenshilfe ist erreichbar, wenn Sie es nicht sind.

Bildnachweis: TeroVesalainen| PIXABAY | pixabay.com

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