Ist ein Quereinstieg im sozialen Beruf für Sie das Richtige?

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Falls Sie sich schon über soziale Berufe informiert haben, wissen Sie: Der demographische Wandel bringt es mit sich, dass der Anteil der Senioren in unserer Gesellschaft immer weiter steigt. Entsprechend groß ist auch der Bedarf an Helfern, die älteren Menschen in ihrem Alltag unterstützend zur Hand gehen ‒ sei es beim Einkaufen, bei wichtigen Telefonaten, Behördengängen oder Arztbesuchen.

Da es sich dabei nicht um einen klassischen Ausbildungsberuf handelt, sind auch engagierte Quereinsteiger im sozialen Bereich sehr gefragt. Mit ihrem Einsatz entlasten sie zum einen die vielen Seniorenpfleger, deren Arbeit unter dem steigenden Kostendruck immer herausfordernder wird. Zum anderen unterstützen sie aber auch das familiäre Umfeld wie zum Beispiel die Kinder, die trotz aller Bemühungen nicht immer die nötige Zeit oder Energie aufbringen können, für ihre älter werdenden Eltern im alltäglichen Leben da zu sein.

Wenn Sie von Herzen gern helfen, mit älteren Menschen arbeiten wollen und über einen Berufswechsel oder Wiedereinstieg nachdenken, können Sie anhand der folgenden Anhaltspunkte herausfinden, ob ein Quereinstieg im sozialen Beruf für Sie das Richtige sein könnte.

So haben Sie als Quereinsteiger im sozialen Bereich gute Chancen

Wenn Sie als Seniorenbetreuer quereinsteigen möchten, möchten Sie sich in einem sozialen Beruf ohne Ausbildung verwirklichen. Das gelingt Ihnen am besten, wenn Sie Freude daran haben, mit anderen Menschen in Kontakt zu sein, und sich bei Gesprächen gut in Ihr Gegenüber einfühlen können. Das gilt nicht nur für den Umgang mit den Senioren, die sich auf Sie verlassen können sollten, sondern auch für Angehörige sowie andere Dienstleister, mit denen Sie zusammenarbeiten.

Sind Sie bereit, sich zu engagieren und Neues zu lernen? Dann sind das weitere gute Voraussetzungen für den Quereinstieg als Alltagsbegleiter. Vor allem, wenn Sie diesen sozialen Beruf ohne Vorerfahrung ausüben möchten, sollten Sie genügend Zeit und Motivation mitbringen, um sich in dieses neue und spannende Berufsfeld einzuarbeiten und sich später stetig weiterzuentwickeln.

Idealerweise übernehmen Sie auch gern Verantwortung ‒ nicht nur für Ihre Arbeit, sondern auch für sich selbst und Ihre (mentale) Gesundheit. Achtsamkeit und körperliche Fitness sind im sozialen Bereich essentiell, damit Sie leistungsfähig bleiben und lange Zeit Freude an Ihren Aufgaben haben.

Darum ist es von Vorteil, wenn Sie über eine stabile Persönlichkeit mit einem ausgeglichenen Wesen verfügen. Schließlich sollten Sie souverän mit Stress und komplexen Situationen umgehen können. Geduld, ein gewisses Organisationsgeschick, aber auch Gelassenheit und Lebenserfahrung können Ihnen in Ihrem neuen Berufsalltag helfen. Deswegen gibt es auch keine bestimmte Altersobergrenze für den Quereinstieg. Seien Sie einfach ehrlich zu sich: Wenn Sie sich diese Arbeit körperlich zutrauen, ist Ihr Alter nebensächlich.

Erkennen Sie sich in dieser Beschreibung wieder? Dann haben Sie schon einmal gute Chancen, auch als Quereinsteiger im Sozialwesen erfolgreich zu sein. Aber auch Ihr innerer Antrieb ist dafür ein nicht zu vernachlässigender Faktor.



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Warum Ihre Motivation für einen Quereinstieg im sozialen Beruf wichtig ist

Bei der Neuorientierung im beruflichen Umfeld spielen nicht nur Ihre fachlichen Fähigkeiten und Ihre sogenannten Soft Skills eine Rolle. Gerade wenn Sie einen sozialen Beruf ausüben möchten und anderen Menschen helfen wollen, ist Ihre Motivation von entscheidender Bedeutung. Denn Jobs im sozialen Bereich können körperlich und mental herausfordernd sein. Darum ist es sehr wichtig für Sie, genau zu wissen, warum Sie in einen sozialen Beruf quereinsteigen wollen.

Fühlen Sie sich an Ihrem aktuellen Arbeitsplatz nicht wirklich gebraucht oder fehlt Ihnen dort der Kontakt zu anderen Menschen? Oder gehen Sie nicht mehr gern zur Arbeit, weil Ihnen das, was Sie dort tagtäglich tun, nicht sinnvoll und erfüllend erscheint? Vielleicht sind Sie aber auch schon längere Zeit raus aus dem Berufsleben, weil Sie in Elternzeit waren oder einen Angehörigen gepflegt haben, und können Sie jetzt nicht mehr vorstellen, wieder in Ihren alten Job zurückzukehren, weil Sie tief im Inneren spüren, dass Ihnen die Arbeit mit Menschen viel mehr Freude bereitet und Sie nun diesen Weg einschlagen möchten?

Auch als Quereinsteiger im sozialen Bereich sind Sie mehr als eine Hilfskraft

Bei einem Wechsel in einen Sozialberuf geht es um mehr als rationale Beweggründe: Es reicht nicht aus, wenn Sie nur aus praktischen oder wirtschaftlichen Motiven in den sozialen Bereich einsteigen wollen ‒ zum Beispiel, weil Sie in Ihrem bisherigen Beruf keine Stelle mehr finden oder mit den Arbeitsbedingungen oder Ihrem Gehalt unzufrieden sind. Oder weil Sie gelesen haben, dass dort besonders viele Arbeitskräfte benötigt werden und Sie sich eine sichere berufliche Alternative erhoffen. Um im Sozialwesen erfolgreich und erfüllt arbeiten zu können, sollte die Notwendigkeit eines Jobwechsels allein nicht das ausschlaggebende Argument für Ihre Entscheidung sein.

Vielmehr sollten Sie den Wunsch, älteren Menschen wirklich helfen und so einen sinnvollen Beitrag in unserer Gesellschaft leisten zu wollen, tief in Ihrem Herzen tragen. Denn ein sozialer Beruf wie der eines Lebenshelfers ist eine Herzensangelegenheit. Sie unterstützen ältere Menschen nicht nur in praktischen Dingen, wie zum Beispiel im Haushalt beim Putzen und Kochen, sondern sind für viele auch eine wichtige emotionale Stütze. Insbesondere wenn kein oder kaum Kontakt zu Familienangehörigen mehr besteht, der Lebenspartner schon verstorben ist oder das soziale Umfeld fehlt, sind einsame Senioren dankbar für Ihre Zeit, Ihre Aufmerksamkeit und Ihre Anteilnahme an ihrem Leben.

Miteinander gute Gespräche führen, zusammen ein Gesellschaftsspiel spielen oder gemeinsam ins Theater gehen ‒ auch solche Aktivitäten sind ein wichtiger Bestandteil der Arbeit eines Seniorenbetreuers. So übernehmen Sie viele der sozialen Aufgaben im zwischenmenschlichen Bereich, für die zum Beispiel die Mitarbeiter eines Pflegedienstes keine Zeit haben, weil sie sich in einem sehr knappen Zeitfenster oft auf die körperliche Pflege des älteren Menschen beschränken müssen.




„Solange uns die Menschlichkeit verbindet, ist egal, was uns trennt.“

- Ernst Ferstl


Sinn: Entscheidend für eine Tätigkeit im sozialen Beruf

Sie sehen: Sie sind für die Senioren keine anonyme Hilfskraft, sondern werden von ihnen als wertvoller Lebensbegleiter gebraucht und geschätzt. Darum ist es wichtig, dass Sie ältere Menschen in ihrem Alltag nicht nur tatkräftig unterstützen, sondern auch als Mensch mit Herz und Seele dabei sind.

Ist es Ihre Passion, anderen Menschen zu helfen? Sehen Sie darin Ihre Erfüllung oder gar Ihre Berufung? Vielleicht haben Sie auch schon erlebt, dass Familie oder Freunde Ihnen gesagt haben, dass Sie in einem Sozialberuf am besten aufgehoben wären?

Dann kann es tatsächlich so sein, dass Sie im zweiten Anlauf Ihres Berufslebens als Quereinsteiger Ihren Traumjob im sozialen Bereich finden. Informieren Sie sich gern über Ihre beruflichen Möglichkeiten bei der SeniorenLebenshilfe und fordern Sie unsere Broschüre an.

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